Freitag, 13. Mai 2016

Der wiedergewählte Vorstand des Vereins Familie in Not mit den neuen Mitgliedern (von links): Herbert Payer, Heidi Andre, die stellvertretenden Vorsitzenden Michael Baldeweg und Hermann Heubeck, 1. Vorsitzender Willy Hailer, Schatzmeisterin Katharina Schwertler und Schriftführer Sieghard Pichl.

 

97 000 Euro für Menschen in akuten Notlagen

Verein Familien in Not bearbeitet im abgelaufenen Geschäftsjahr 

über 120 Hilfsanträge


Rund 97 000 Euro hat der Verein Familien in Not Pfaffenhofen im vergangenen Geschäftsjahr zur Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen im Landkreis ausbezahlt. Damit lag die Summe der gewährten Finanzhilfen um fast 20 Prozent über der des Vorjahres, teilte der 1. Vorsitzende Willy Hailer bei der Hauptversammlung im Restaurant La Masseria in Ilmmünster mit. Im Verlauf der Sitzung wurde von den Mitgliedern auch die gesamte Vereinsführung für weitere zwei Jahre einstimmig im Amt bestätigt.
Wie der 1. Vorsitzende in seinem Tätigkeitsbericht erläuterte,  wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr über 120 Hilfsanträge genehmigt und rund 82 000 Euro Zuschüsse (Vorjahr 64 000 €) an Familien und alleinstehende Personen aber auch an karitiative Organisationen wie Tafel und Kleiderkammer Pfaffenhofen ausbezahlt. Dazu kamen 14 800 Euro (Vorjahr 17 000 €) an zinslosen Darlehen, vor allem für Miet-Kautionen.
„Die Hilfen zum Wohnen waren auch im abgelaufenen Jahr mit 44 Fällen  wieder der Schwerpunkt unserer Arbeit“, so Hailer. Dabei ging es um Unterstützung bei der Neubeschaffung von Haushaltsgeräten oder Mobiliar ebenso wie um finanzielle Hilfe bei hohen Nachzahlungen für Heizung und Strom. „In mehreren Fällen konnten wir gerade noch verhindern, dass Familien oder alleinerziehenden Müttern wegen nicht bezahlter Rechnungen vom Energieversorger der Strom gesperrt wurde“. Mit der Übernahme von Mietkautionen habe der Verein Antragstellern geholfen, in billigere Wohnungen umziehen zu können. Der Vorsitzende: „Nach Trennungen oder Todesfällen ist die bisherige Wohnung für den zurückgebliebenen Partner oftmals zu groß und zu teuer“. Günstigere Objekte seien aber für Familien mit Kindern und auch für Alleinstehende mit geringem Einkommen im Landkreis immer schwerer zu finden.
Eine deutliche Zunahme registrierte der Verein Familien in Not bei Hilfsgesuchen für Medizin und Gesundheitsvorsorge, wie zum Beispiel neue Brillen, Zahnarztrechnungen, Aufwendungen für Kuren und  Therapien oder auch Bestattungskosten.

Neuer Rekord: 102 356 Euro Spenden

von Vorweihnacht der guten Herzen

 

Trotz der wiederum stark gestiegenen Summe der ausbezahlten Finanzhilfen konnte der Verein Familien in Not im zurückliegenden Geschäftsjahr insgesamt ein deutliches Plus verbuchen. Die gute Kassenlage resultiert in erster Linie aus der Tatsache, dass die PK-Spendenaktion Vorweihnacht der guten Herzen 2015/16 (zum zweiten Mal in Folge) mit einem Rekordergebnis abgeschlossen hatte. Zu den 95 696 Euro, die bis 31. Januar 2016 auf den Konten des Vereins eingegangen waren, kamen in den ersten Wochen des neuen Geschäftsjahres noch weitere Spenden, darunter 6000 Euro aus dem zentralen Sammelkonto des DONAUKURIER in Ingolstadt, sodass die Vorweihnachts-Aktion 2015/16 für den Verein Familien in Not mit 102 356 Euro erstmals ein sechsstelliges Ergebnis erreichte. Aber auch während des Jahres gingen hohe Spendenbeträge, unter anderem vom Spenden-Marathon der Audi AG sowie anläßlich von runden Geburtstagen oder Begräbnissen, auf den Konten des Vereins ein.

Für die großartige Unterstützung durch die alljährliche Vorweihnachts-Aktion bedankte sich der 1. Vorsitzende beim DONAUKURIER und dem Pfaffenhofener Redaktionsleiter Robert Schmidl. Ebenso bei den vielen privaten Spendern, Vereinen, Kulturveranstaltern und Geschäftsleuten, der Audi-AG und allen, die sich schon seit vielen Jahren für Familien in Not engagieren.  
Der gute Kassenstand ermöglicht dem Verein in diesem Jahr, die schon länger beabsichtigte Anschaffung von behindertengerechten Fahrzeugen für zwei Familien zu realisieren und darüberhinaus heuer auch andere karitative Organisationen stärker bei Projekten für hilfsbedürftige Menschen im Landkreis Pfaffenhofen zu unterstützen. Über einen solchen Hilfsantrag hatten die Mitglieder in der Jahresversammlung zu entscheiden. Einstimmig wurde ein Zuschuss in Höhe von 3000 Euro für den Verein Leben Retten beschlossen. Damit soll die Anschaffung eines Video-Laryngoskops für den Notarztdienst in Pfaffenhofen ermöglicht werden. Das Gerät erleichtert den Helfern die künstliche Beatmung von Patienten bei Notfalleinsätzen. Der Geisenfelder Rettungswagen konnte dank einer Spende des städtischen Bürgerrings bereits damit ausgestattet werden.

Bewährter Vorstand und neue Mitglieder


Der Verein Familien in Not Pfaffenhofen geht mit der bewährten Führungsmannschaft in die nächsten zwei Jahre: Bei der Hauptversammlung im Restaurant La Masseria in Ilmmünster bestätigten die Mitglieder den gesamten Vorstand einstimmig im Amt.
An der Spitze des gemeinnützigen Vereins steht als 1. Vorsitzender weiterhin Willy Hailer, früherer Redaktionsleiter des Pfaffenhofener Kurier und Gründungsmitglied von Familien in Not. Ebenso wiedergewählt wurden als stellvertretende Vorsitzende der evangelische Pfarrer Michael Baldeweg aus Wolnzach und der ehemalige Chef der Hypobank Pfaffenhofen, Hermann Heubeck, sowie die Schatzmeisterin Katharina Schwertler und Rechtsanwalt Sieghard Pichl als Schriftführer.    
Als Rechnungsprüfer wurden von der Versammlung wieder Gudula Langmaier und Kreiskämmerer Walter Reisinger berufen. Vor der Neuwahl hatte Walter Reisinger den Prüfungsbericht vorgelegt und dem Vorstand eine ordnungsgemäße Kassenführung bestätigt. Die Entlastung der Vereinsführung wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig erteilt.
Zur Hauptversammlung konnte der 1. Vorsitzende auch Heidi Andre und Herbert Payer als neue Vereinsmitglieder begrüßen, die sich beide kurz vorstellten. Heidi Andre (47) ist gelernte Erzieherin und war  16 Jahre in der Geschäftsführung eines Gastronomiebetriebes tätig. Seit Dezember 2014 ist sie eine der beiden Leiterinnen des städtischen Seniorenbüros und in dieser Funktion auch mit den Problemen älterer Menschen vertraut. Herbert Payer (66) war bis zum Eintritt in die Altersteilzeit im Dezember 2012 mehr als zwei Jahrzehnte Leiter des Kreisjugendamtes. Ehrenamtlich engagierte er sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Pfaffenhofen, davon 15 Jahre als 1. Vorstand. Willy Hailer: „Wir freuen uns sehr, dass Heidi Andre und Herbert Payer mit ihren großen beruflichen Erfahrungen und vielfältigen Kontakten die Arbeit des Vereins Familien in Not künftig unterstützen werden“.
Dem Verein Familien in Not gehören aktuell zwölf Mitglieder an. „Wir halten die Zahl bewusst so niedrig, weil in unserem Gremium bei der Abstimmung über die Hilfsanträge sehr viele streng vertrauliche persönliche  Informationen behandelt werden,“ so Hailer.

Freitag, 5. Februar 2016

HERZLICHEN DANK!


Mit dem besten Ergebnis in der 25-jährigen Geschichte des Vereins Familien in Not hat der Pfaffenhofener Kurier seine Spendenaktion „Vorweihnacht der guten Herzen“ 2015/16 abgeschlossen. 96 336 Euro zahlten die Leserinnen und Leser der Heimatzeitung von November bis Mitte Januar auf die Konten des Hilfsfonds ein und toppten damit deutlich den erst im Vorjahr aufgestellten Spendenrekord (90 132 Euro).

Für diese  fantastische Ergebnis bedanken wir uns herzlich bei allen Firmen, Vereinen und Institutionen, Kulturveranstaltern und den zahlreichen privaten Spendern. Sie haben damit ihre Solidarität mit den Mitmenschen bewiesen, die durch schwere Krankheiten, Unfälle oder anderer Schicksalsschläge in  finanzielle Notlagen geraten sind.
 

Ein herzliches Vergelt's Gott gilt auch der Verlagsleitung des DONAUKURIER und der Redaktion des Pfaffenhofener Kurier, die seit über 25 Jahren den Hilfsfonds des Verein Familien in Not mit der Aktion „Vorweihnacht der guten Herzen“ unterstützen. Mit den Geldern der jetzt zu Ende gegangenen Spendenaktion ist der Verein wieder bestens gerüstet, um auch im Jahr 2016 Menschen im Landkreis Pfaffenhofen in akuten Notlagen schnell und unbürokratisch helfen zu können.

Verein Familien in Not
Willy Hailer, 1. Vorsitzender

 
Siehe auch Bericht  auf donaukurier.de

Weitere Berichte zum Verein Familien in Not in der Rubrik PRESSE

Montag, 30. November 2015

Neuer Startrekord für 

Vorweihnacht der guten Herzen

Einen fulminanten Start bescherten am Samstagabend das Polizeiorchester Bayern unter der Leitung von Professor Johann Mösenbichler und die Stadtkapelle Pfaffenhofen mit ihren sämtlichen Formationen  der Spendenaktion Vorweihnacht der guten Herzen. Beim 26. Benefizkonzert in der vollbesetzten Aula des Schyren-Gymnasiums begeisterten die Musikanten mit konzertanter Blasmusik auf höchstem Niveau. Am Ende konnten sich die Zuhörer und alle Beteiligten über einen unterhaltsamen Abend und ein neues  Rekorderegebnis von 3585 Euro freuen. Kornelia Walter und Gabi Thurner, die Vorsitzenden von Stadtkapelle und Liedertafel, übergaben den symbolischen Scheck an den Redaktionsleiter des Pfaffenhofener Kurier, Robert Schmidl, und den 1. Vorsitzenden von Familien in Not, Willy Hailer.

Ausführlicher Bericht:
http://www.donaukurier.de/lokales/pfaffenhofen/Pfaffenhofen-vorweihnacht2015-Musikfest-der-Naechstenliebe;art600,3152278

Siehe auch Bericht: Licht der Hoffnung

Alle Fotos: Tina Bendisch



Samstag, 28. November 2015

Polizeiorchester Bayern spielt zum Auftakt der

Spendenaktion Vorweihnacht der guten Herzen

Pfaffenhofen (PK) Seit 25 Jahren engagiert sich der Verein Familien in Not Pfaffenhofen für hilfsbedürftige Menschen im Landkreis. Im laufenden Jahr 2015 wurden bis Ende November weit über 100 Anträge bearbeitet und rund 100 000 Euro Zuschüsse sowie zinslose Darlehen ausbezahlt. Jetzt bittet der Pfaffenhofener Kurier seine Leserinnen und Leser im Rahmen der Aktion „Vorweihnacht der guten Herzen“ wieder um Spenden für den Hilfsfonds.
Mit einem besonderen musikalischen Leckerbissen wird am Samstag, 28. November, ab 19.30 Uhr beim traditionellen Benefizkonzert von Stadtkapelle und Liedertafel Pfaffenhofen die PK-Spendenaktion eröffnet. Das Polizeiorchester Bayern unter der Leitung von Professor Johann Mösenbichler stellt sich beim Auftritt im Schyren-Gymnasium ohne Gage in den Dienst der guten Sache.
Im ersten Teil des Programms präsentiert das Profi-Orchester konzertante Blasmusik von Johann Strauß bis Benny Goodman. Nach der Pause will die Stadtkapelle mit allen Formationen (Bigband, Spielmannszug, Juniororchester und Jugendstadtkapelle) den Beweis antreten, dass sie sich hinter den Profis nicht zu verstecken braucht.
Der Erlös aus dem Eintritt und dem Getränkeverkauf kommt wieder dem Verein Familien in Not Pfaffenhofen zugute. Karten gibt es zum Preis von 10 Euro (ermäßigt sieben Euro) beim Schuhhaus Walter und in Weinzierls Weinkistl sowie vor Konzertbeginn an der Abendkasse im Schyren-Gymnasium.
Siehe auch Pressebericht:

Dienstag, 7. April 2015

81 000 Euro für Menschen in akuten Notlagen

Verein Familien in Not bearbeitete im letzten Geschäftsjahr rund 120 Hilfsanträge

Der Verein Familien in Not Pfaffenhofen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr etwa 90 Familien, Alleinerziehende und andere hilfsbedürftige Menschen in akuten Notlagen unterstützt. Die vom 1. Februar 2014 bis 31. Januar 2015 ausbezahlten Zuschüsse und zinslosen Darlehen summierten sich auf 81 000 Euro, rund 5000 Euro weniger als im Jahr davor, berichtete der 1. Vorsitzende Willy Hailer bei der Mitgliederversammlung. Auch in der Anzahl der bearbeiteten Hilfsfälle war ein Rückgang von 140 auf 120 Anträge zu verzeichnen.
Diese Entwicklung liege im Rahmen der üblichen Schwankungen, die der Verein auch in den letzten Jahren registriert habe, so Hailer. „Vielleicht haben auch die gute Wirtschaftslage und die weiter gesunkene Arbeitslosenquote im Landkreis Pfaffenhofen dazu geführt, dass weniger Menschen die Hilfe unseres Vereins in Anspruch nehmen mussten“. Nach wie vor gebe es aber auch in der Boomregion Ingolstadt viele Familien, die aus verschiedensten Gründen am Aufschwung nicht teilhaben können oder durch Krankheiten und Unglücksfälle in Notlagen geraten und auf die Unterstützung ihrer Mitmenschen angewiesen sind.
Ein Hauptproblem zahlreicher Familien mit geringem Einkommen seien die gestiegenen Mieten und Kosten für die Wohnung. „In 36 Fällen baten uns Antragsteller um Unterstützung wegen unerwartet hoher Nachzahlungen für Strom und Heizung oder hatten nicht genügend eigene Mittel, um sich dringend notwendige Einrichtungsgegenstände oder Elektrogeräte kaufen zu können“. Die Suche nach bezahlbaren Wohnungen gestalte sich immer schwieriger. In elf Fällen habe der Verein Zuschüsse und zinslose Darlehen für Umzüge, Maklerprovisionen und Kautionen gewährt.
Für Betreuung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, zum Beispiel Nachhilfeunterricht, gewährte der Verein Zuschüsse in acht Fällen. An 25 Familien wurden Weihnachtsbeihilfen zum Kauf von Geschenken für die Kinder ausbezahlt. Außerdem konnten mit Unterstützung von Sponsoren wie dem Audi-Konzern an mehr als 60 Familien Weihnachtspäckchen und Geschenkgutscheine übergeben werden. In 14 Fällen unterstützte der Verein Ausflüge von behinderten Menschen, sowie Sport- und Freizeitaktivitäten von Kindern.
Neun mal wurden Zuschüsse zur Anschaffung von gebrauchten Autos, für Reparaturkosten oder den Erwerb des Führerscheins gewährt, um die Gefahr eines Arbeitsplatzesverlustes zu vermeiden oder die Chancen bei der Jobsuche zu verbessern.
Bei Gesundheitskosten wie Zahnarztbehandlungen oder Brillen, Aufwendungen für Kuren, Therapien und Medikamente, die von der Krankenversicherung nicht bezahlt werden, half der Verein in 13 Fällen. 14 Mal gewährte der Verein Überbrückungshilfen, um zum Beispiel Versorgungslücken wegen Verzögerungen bei der Auszahlung von Renten oder Arbeitslosengeld auszugleichen.
Eine neue Aufgabe stellt sich dem Verein Familien in Not mit der zunehmenden Zahl an Kriegsflüchtlingen und Asylbewerbern im Landkreis Pfaffenhofen. In diesem Bereich, so die einhellige Meinung der Mitgliederversammlung, könne sich der Verein nur in besonders begründeten Einzelfällen engagieren. Willy Hailer: "Wir werden hier nur in enger Abstimmung mit den Fachberatern von Caritas, Landratsamt und Asylarbeitskreisen tätig, wenn Hilfe aus öffentlichen Mitteln oder dem neu eingerichteten Pfaffenhofener Asylfonds nicht oder nicht in dem erforderlichen Umfang möglich ist". So half der Verein zum Beispiel dabei, vier minderjährige syrische Kinder, die nach dem Tod des Vaters in dem Bürgerkriegsland völlig auf sich allein gestellt waren, schnellstmöglich zu ihrer bereits in Pfaffenhofen lebenden Mutter zu bringen.
Die Schatzmeisterin Katharina Schwertler legte in der Versammlung den Kassenbericht vor. Danach beliefen sich die laufenden Einnahmen des Vereins aus Spenden, Bußgeldern sowie Rückzahlungen von Darlehen und Kautionen im vergangenen Geschäftsjahr auf rund 115 000 Euro, die laufenden Ausgaben auf etwa 90 000 Euro.
Dank der guten Kassenlage, nicht zuletzt durch das Rekordergebnis der letzten Spendenaktion Vorweihnacht der guten Herzen (siehe gesonderten Bericht), sei der Verein bestens gerüstet, auch im kommenden Jahr Menschen in akuten Notlagen schnell und unbürokratisch helfen zu können, sagte Willy Hailer. "Es ist ja nie vorhersehbar, welche Anforderungen im Laufe eines Jahres auf den Verein zukommen. Deshalb brauchen wir immer ein finanzielles Polster, um auch bei Fällen mit größerem Finanzbedarf, zum Beispiel nach Unfällen oder Wohnungsbränden, wirksam helfen zu können." In den ersten Wochen des neuen Geschäftsjahres seien bereits mehrere höhere vierstellige Summen als Nothilfen ausbezahlt worden, unter anderem für den rollstuhlgerechten Umbau der Küche einer Mutter, die seit einem Unfall querschnittgelähmt ist.
Rechnungsprüferin Gudula Langmaier und Kreiskämmerer Walter Reisinger als externer Prüfer bescheinigten in ihrem Bericht dem Vorstand eine ordnungsgemäße Kassenführung. Die Entlastung der Vereinsführung wurde von der Mitgiederversammlung einstimmig erteilt.
Abschließend bedankte sich Willy Hailer bei allen Mitglieder, der Vereinssekretärin Jutta Schmidl und seinen Vorstandskollegen, insbesondere bei seinem Stellvertreter Hermann Heubeck, der ihn nach der außerplanmäßigen Amtsübernahme wegen des Todes des bisherigen 1. Vorsitzenden Frank Faulhaber im vergangenen Jahr mit Rat und Tat unterstützt habe. Für den verstorbenen Stadtpfarrer, der am 21. März seinen 50. Geburtstag hätte feiern können, wird an diesem Tag in der Kirche St. Johannes Baptist ein Gedenkgottesdienst stattfinden.

95 822 Euro: Neuer Spendenrekord

für Vorweihnacht der guten Herzen

In der Mitgliederversammlung des Vereins Familien in Not konnte der Vorstand eine erfreuliche Bilanz der Spendenaktion „Vorweihnacht der guten Herzen“ des DONAUKURIER ziehen. Wie Willy Hailer mitteilte, waren von den Leserinnen und Lesern der Heimatzeitung bis zum Ende des Vereins-Geschäftsjahres am 31. Januar rund 90 000 Euro für den Hilfsfonds gespendet worden. Mit den 3500 Euro aus dem zentralen Vorweihnachts-Konto des DONAUKURIER und weiteren erst im neuen Geschäftsjahr eingegangenen Spenden erhöhte sich das Gesamtergebnis 2014/15 auf 95 822 Euro. Damit wurde die bisherige Höchstmarke der Aktion 2009/10 um mehr als 10 000 Euro übertroffen. "Eine schönere Überraschung hätten wir uns zum Jubiläum der Spendenaktion nicht wünschen können", so Willy Hailer. Bereits zum 25. Mal seien heuer sämtliche Einnahmen der Aktion dem Verein Familien in Not zugute gekommen, der 1990 nach der Hilfsaktion für eine Vohburger Familien auf Initiative der Heimatzeitung gegründet worden war.
Wie der Vereinsvorsitzende betonte, seien die Spenden der Aktion "Vorweihnacht der guten Herzen" die wichtigste finanzielle Grundlage für die Arbeit des Hilfsfonds. Hailer bedankte sich in der Versammlung besonders bei der DK-Geschäftsführung und der Redaktion des Pfaffenhofener Kurier für die Unterstützung. Ebenso bei allen privaten Spendern, Vereinen, Geschäftsleuten, Firmen- und Behördenbelegschaften, sowie allen Helfern und Sponsoren, die sich bei der PK-Vorweihnachtsaktion aber auch bei verschiedensten Anlässen während des Jahres wieder für ihre hilfsbedürftigen Mitmenschen engagiert haben.

Samstag, 28. Februar 2015

Geschäftsstelle von Familien in Not

ins Caritas-Zentrum umgezogen

Die Geschäftsstelle des Vereins Familien in Not Pfaffenhofen ist ab sofort unter einer neuen Adresse im Mehrgenerationenhaus des Caritas-Zentrums, Ambergerweg 3, in Pfaffenhofen erreichbar. Grund für den Umzug sind die in den nächsten Monaten anstehenden Umbauarbeiten im Katholischen Pfarramt an der Scheyerer Straße, wo das Büro von Familien in Not bisher untergebracht war.
 
Künftig ist die Vereinssekretärin Jutta Schmidl jeden Dienstag von 9 bis 12 Uhr im Raum Nr. 9 (Erdgeschoss rechts) persönlich oder telefonisch unter (08441) 808318 erreichbar. Außerhalb der üblichen Bürozeit kann der Verein jederzeit per E-Mail unter familien-in-not@gmx.de oder in dringenden Fällen telefonisch unter 0157-82425584 kontaktiert werden. Nähere Infos gibt es auf der Homepagage des Vereins unter www.familien-in-not-pfaffenhofen.de
Der Verein Familien in Not bedankt sich herzlich bei Caritas-Geschäftsführer Norbert Saam, dass er uns im Büro der Leiterin des Mehrgenerationenhauses, Frau Angela Grill, so unbürokratisch einen Arbeitsplatz für unsere Geschäftsstelle zur Verfügung gestellt hat. Die Präsenz im Caritas-Zentrum ist für uns eine Ideallösung, weil hier auch viele Fachstellen ansässig sind, mit denen wir schon seit Jahren eng zusammenarbeiten, wie etwa Schuldnerberatung oder psychosoziale Dienste. Jetzt können wir die anstehenden Hilfsfälle noch schneller auf kurzen Wegen bearbeiten.
Ein herzliches Dankeschön auch der Daimler AG Niederlassung Augsburg und dem Leiter des Mercedes-Center Holledau in Reisgang, Thomas Ulm, die dem Verein kostenlos einen Mercedes Sprinter als Transportfahrzeug für den Umzug zur Verfügung gestellt haben.

Sonntag, 25. Januar 2015

HERZLICHEN DANK!

Mit einem Rekordergebnis hat der Pfaffenhofener Kurier seine Jubiläums-Spendenaktion 2014/15 unter dem Motto „Vorweihnacht der guten Herzen“ abgeschlossen. Bei der 25. Aktion seit Gründung des Vereins Familien in Not zahlten die Leserinnen Leser der Heimatzeitung 90 123 Euro in den Hilfsfonds ein. Das sind rund 7000 Euro mehr als der bisherige Spendenrekord der Aktion 2009/10.
Für diese  fantastische Ergebnis bedanken wir uns herzlich bei allen Firmen, Vereinen und Institutionen, Kulturveranstaltern und zahlreichen privaten Spendern. Sie haben damit ihre Solidarität mit den Mitmenschen bewiesen, die durch schwere Krankheiten, Unfälle oder anderer Schicksalsschläge in  finanzielle Notlagen geraten sind.
Ein herzliches Vergelt's Gott auch der Verlagsleitung des DONAUKURIER und der Redaktion des Pfaffenhofener Kurier, die seit 25 Jahren den Hilfsfonds des Verein Familien in Not mit der Aktion „Vorweihnacht der guten Herzen“ unterstützen. Mit den Geldern  der jetzt zu Ende gegangenen Spendenaktion ist der Verein wieder bestens gerüstet, um auch im Jahr 2015 Menschen im Landkreis Pfaffenhofen in akuten Notlagen schnell und unbürokratisch helfen zu können.

Verein Familien in Not
Willy Hailer, 1. Vorsitzender


Bericht im DONAUKURIER